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Trümmerfot*en-Traum: Männer in Uniform.

Trümmerfot*en-Traum:  Männer in Uniform.

Die deutschsprachige Spießerin hat einen Traum. Nicht von Freiheit und Mitmenschlichkeit, nein, ganz und gar nicht. Sie hat einen Traum von der Auferstehung der Protagonisten jener Verhältnisse von vor „dem“, was sie, die Ewige Empörerin, als Gutmenschentum nach 1968 interpretiert, welches das deutsche Spießertum extrem alternativ dem Untergang geweiht hat. Chauvinistisch, gnadenlos, durchtrainiert, schlagkräftig, schneidig, sauber, solvent – SO hätte sie ihn gerne, ihren Mann in Uniform. Politisch engagiert muss er sein, immer auf der rechten Seite stehen, zeugungsfähig und unter Strom, keiner, der nachlässt, einer der steht, bis zum Schluss. Was kriegt er dafür? SIE. Sie lässt ihn Fleisch grillen bis der Arzt kommt. Er darf Pornos konsumieren bis zum Abwi*-nken, würde es aber niemals öffentlich befürworten, wenn Frauen unter ihrer Ausbeutung leiden sollten (also nur falls), das geht zu weit, das ist privat. Privat hingegen ist nicht, dass er einer ist, der es absolut un-privat mit ihrer öffentlichen Meinung (als empörtes deutsches Muttertier) hält, dass man keinen Schleier braucht, wenn man die Bluse nur zum richtigen Zeitpunkt an richtiger Stelle auf- und zuzuknöpfen versteht. Oh ja, Baby! In dieser Traumwelt herrscht ihr Ehemann, und auch wenn der gar keine Uniform trägt und auch sonst nicht mehr so kann – so ist diese Welt doch die einzige, die in Ordnung ist. Mehr als das ist sie aber vor allem lukrativ. Diese Welt verwaltet ihre ganz eigene Schlagkraft. Ihre Welt besitzt die Potenz der Suggestion, ihre Traumwelt ist mehr als nur eine Mark(e). Absolut un-privat unterstützt er also ihren anti-feministischen Rachefeldzug gegen die Erschlaffung des Abendlandes, während sie für ihn dasselbe tut; sie befeuert seinen hechelnden Rachefeldzug gegen die Kastration des Abendlandes: Einigkeit und rechts von Freiheit für das deutsche Vaterland!

 

(SIE sagt)

 

Birgit Kelle

5. August um 00:50 ·

Männer in Uniform. Ich bin dafür #Wehrpflicht https://t.co/IzNdooBios

 

Quelle: Facebook

 

 (ER sagt)

 

Wie ich endlich mal auf Facebook gesperrt wurde

Veröffentlicht am     5. August 2018 /unter  Allgemein /mit   31 Kommentaren

 

“Die Gewaltkriminalität durch Flüchtlinge nimmt spürbar zu.”

 

So lautet der Satz, der mir vorgestern eine 24-Stunden-Sperre auf Facebook eingebracht hat. Natürlich habe ich Facebook sofort angeschrieben und mitgeteilt, dass diese Aussage faktenbasiert ist. Das BKA hat 2016 eine Statistik über die Kriminalität von Flüchtlingen in Deutschland veröffentlicht. Es waren in dem Jahr mehr als 170.000. Die letzte offizielle Polizeistatistik für das Jahr 2017 in Deutschland vermeldet, dass die Kriminalität insgesamt zurückgegangen sei – Wohnungseinbrüche, Autodiebstähle – aber die Gewaltkriminalität – Körperverletzung, Sexualdelikte – zugenommen haben. Eindeutig auch durch unsere neuen Mitbürger aus dem islamischen Kulturkreis. Facebook hat bis heute nicht geantwortet.

 

Man braucht nicht einmal eine Statistik, sondern muss nur Tageszeitung lesen. An jedem Tag gibt es in unserem Land Gewalttaten, begangen von Flüchtlingen, Migranten oder wie immer wir sie nennen wollen.

 

 

Quelle: Klaus Kelle Blog