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Sebastian Kurz holt den Bonelli-Clan ins Kabinett.

Sebastian Kurz holt den Bonelli-Clan ins Kabinett.

Der amtierende Kanzler Österreichs, Sebastian Kurz (ÖVP), Freund und Helfer seines rechten Koalitionspartners (FPÖ), hat dem Bonelli-Clan mit sofortiger Wirkung den ultimativen Zugang zur politischen Macht in Wien freigeschaufelt. Ab 1. Jänner 2019 setzte er seinen Waffenbruder Bernhard Bonelli als Kabinettschef im Bundeskanzleramt ein. Bernhard Bonelli heiratete 2013 in das klerikal-faschistische Netzwerk des Opus Dei ein, die sog. Chile-Connection, namentlich über seine Ehefrau Natalie Maria Bonelli, deren Namen er annahm – Trauzeuge: Sebastian Kurz (wir berichteten vgl. www.confessiones.online Greift ein rechtskatholisches (Opus Dei-) Netzwerk mit ÖVP-Chef Kurz zur Macht?).

 

Ebenfalls im Herbst diesen Jahres (3. September 2018) veröffentlichte der Psychiater Raphael Bonelli, homophober und antifeministischer Hardcore-Stratege jenes rechtskatholischen Netzwerkes, Chef des eigenen (religiös getarnten) Polit-Büros  RPP Institut, sowie SEXperte des Hochschul-Stiftes Heiligen Kreuz (Studiengang Entwicklungssensible Sexualpädagogik) sein Buch: Frauen brauchen Männer (und umgekehrt). Couchgeschichten eines Wiener Psychiaters.

 

Die Richtung dürfte klar sein, wenn von Talenten zur Männlichkeit oder zur Weiblichkeit gefaselt wird. Zurück zum Massenmenschen der Diktatur; das Individuelle ist restlos verpönt, völkische Stereotype sind angesagt, wenn es hier um geglückte Harmonie zwischen Frauen und Männern geht. Die Heterosexuelle Matrix gilt als einzig legitimer Zugang zur Erotik und diese Matrix wird wiederum als Schablone angelegt, so dass graduell die Anpassung daran die geglückte Männlichkeit und Weiblichkeit ausmacht (und umgekehrt: die heterosexuelle Verwirklichung völkisch-erotischer Stereotype macht die Männer männlich und die Weiber weiblich). Alles ganz harmonisch!